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Google+1 und Facebook rechtssicher einbinden

NetAktiv

Senior HTML'ler
Hallo,
wenn ich den folgenden Artikel lese, dann verstehe ich die über alle Maßen reglementierte Welt wirklich nicht mehr.

Facebook: Rechtsanwaltskanzlei antwortet auf Datenschützer - internetmagazin - Magnus.de

Jedem müsste doch klar sein, dass wenn er Knöpfe mit Empfehlungen gibt, er dann irgendetwas von sich preis gibt. Egal wie, gibt es schon fertige Lösungen, um nicht gleich wieder in der nächsten Abmahnwelle erfasst zu werden?

Naja, ich musst das einfach mal los werden.
 
Jedem müsste doch klar sein, dass wenn er Knöpfe mit Empfehlungen gibt, er dann irgendetwas von sich preis gibt.

Es gibt auch Leute, die glauben man könne das Internet löschen. :mrgreen:
Spaß bei Seite, aber das ist sicherlich nicht jedem bewusst.

Ich habe bereits einige Vorlagen für Datenschutzerklärungen zu Facebooks Social Plugins und anderen gesehen. Findet sich garantiert via Googlen. Ein Muster ist sogar in deinem Artikel verlinkt!

Allerdings ist praktisch jede Speicherung von Nutzerdaten ohne dessen explizite Einwilligung in einer Grauzone. Das bemerkt man schnell, wenn man etwas durch's TMG blättert.

Gruß
 
Hallo Vitus, mir ging es nicht um die Datenschutzerklärung, die habe ich gesehen. Im Artikel selbst steht es ja viel härter (ich kopiers nun mal), also sicher einbinden gemäß dem Artikel heißt für mich anders als es heute meist technisch gemacht:

Der Gefällt-mir-Button wird zunächst ohne Funktionalität als reines Bild auf einer Webseite eingebunden. Erst mit dem Klick auf dieses Bild wird dann der eigentliche Like-Button mit seiner vollen Funktionalität nachgeladen.
 
Ich zähle mal ein paar andere Services auf, die wohl mehr oder weniger problemlos Besucherdaten sammeln können: YouTube Embedding, Google Analytics, Google AdSense/AdWords.

„Klicken Sie hier, um die Werbung zu aktivieren.“ Mhm, das wird sich garantiert durchsetzen.

Etwas zynisch ausgedrückt: Aufgrund von Datenschutzargumenten könnte man das Web auch gleich dichtmachen.



Falls es jemanden interessiert: Beispielsweise Janek von php.de hat ein Projekt angefangen, solche Buttons „korrekt“ einzubinden:

- https://github.com/Manko10/Privacy-for-Buttons
 
Das Gegenteil von Regeln ist Regellos, d.h. jeder darf machen was er will oder technisch machbar ist. Ich weiß nicht, ob wir uns da einig sind, aber es gibt durchaus Regeln die machen Sinn und diese Regeln gibt es nicht nur im Internet.

Das Problem mit dem Internet ist, dass viele Länder unterschiedliche Regeln haben. Eine Firma in den USA interessiert sich für deutsche Regeln nicht und da FB sich anscheinend weigert verbindliche Aussagen und Regeln zu treffen, was mit den gewonnenen Daten passiert, die sie durch die eingebundenen Bilder bekommt, muss darauf reagiert werden.

Im gegensatz dazu gabe es die Google analytics Diskussion bereits Google Analytics datenschutzkonform einsetzen » Datenschutzbeauftragter und google hat seine AGB angepasst.

FB dagegen ist alles egal, da wird gesammelt auf Teufel komm raus. Wenn durch diese neue Vorschrift, dass zumindest etwas minimiert wird, ist das gut so.
 
Hallo Vitus,
deine Implementierung finde ich recht gelungen und denke, dass dies auch den Datenschützern genügt. Allerdings glaube ich, dass durch dieses 2-stufige Konzept selbst die Benutzer abgeschreckt werden, die eigentlich eine Bewertung geben wollte. Es ändert allerdings auch nichts an meiner Meinung, dass es ein Basteln an den Wirkungen ist. Ich werde es vorerst zumindest nicht einbauen und zur Not eher diese Bewertungen ganz entfernen.
Grüße, Rainer
 
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